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Jahreshauptversammlung der FF Stadt Mittenwalde
Ein Blick in die Mittenwalder Mehrzweckhalle während der Jahreshauptversammlung
Acht Ortswehren - eine gemeinsame Jahreshauptversammlung! Unter diesem Motto werten die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Mittenwalde traditionell gemeinsam das abgelaufene Jahr aus und legen Rechenschaft über die Arbeit der Feuerwehren ab. Neben den Mitgliedern der Einsatzgruppen und Ehren- und Altersabteilungen waren auch diesmal der stellv. Kreisbrandmeister, der stellv. Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, der Bürgermeister der Stadt Mittenwalde, Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie weitere Gäste anwesend.
Am Freitag, dem 13. Februar, eröffnete der Stadtwehrführer Sascha W. die Veranstaltung in der Mittenwalder Mehrzweckhalle mit einer kurzen Begrüßung und seinem Dank für die Vorbereitung des Abends. Danach folgte die traditionelle Schweigeminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden. Im Anschluss übergab er das Wort an die Stadtjugendwartin Susanne G., welche von der Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr der Stadt Mittenwalde berichtete. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr besteht aus insgesamt 128 Mitgliedern, welche sich in 49 Mitglieder in der Kinderfeuerwehr und 79 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr aufteilen. Betreut werden diese durch acht Jugendwartinnen und Jugendwarte und 32 Betreuerinnen und Betreuer. Insgesamt leisteten die Kinder- und Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr knapp 2.400 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Exemplarisch seien hier neben der normalen Arbeit das Landesjugendlager in Brandenburg an der Havel, das Herbstlager am KIEZ Frauensee und die Teilnahme am Zwergenmarsch in Straupitz genannt.
Wie üblich kamen nun die Zahlen und Daten der Stadtwehrführung. Sascha W. berichtete, wie sich die Feuerwehr der Stadt Mittenwalde zusammensetzt, wer welche Position innehat und dass sie aus insgesamt 240 aktiven Einsatzkräften besteht. Die Aufteilung von 49 weiblichen zu 191 männlichen Mitgliedern zeigt, dass der Anteil der Frauen in der Feuerwehr stetig steigt, es aber noch reichlich Potenzial nach oben gibt. In der Alters- und Ehrenabteilung gibt es insgesamt 60 Mitglieder. Inklusive der Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr gibt es somit insgesamt 428 Kameradinnen und Kameraden in der Feuerwehr der Stadt Mittenwalde. Zusätzlich wurden die an der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) sowie auf Kreis- und Kommunalebene absolvierten Lehrgänge aufgezählt.
Als Nächstes folgte das Einsatzgeschehen. Sascha W. trug vor, dass die Feuerwehren der Stadt Mittenwalde 2025 insgesamt 539 Mal alarmiert wurden. Mit 173 Alarmierungen hatte die Feuerwehr Mittenwalde (Stadt) wie üblich die meisten Einsätze zu bewältigen. An zweiter Stelle lagen wir mit 101 Alarmierungen und mit 95 Alarmierungen hatte erneut die Feuerwehr Ragow die drittmeisten Einsätze zu absolvieren. Insgesamt gab es somit im vergangenen Jahr 109 Einsätze weniger als im Vorjahr, was daran liegt, dass es im vergangenen Jahr glücklicherweise keine größeren Unwetterlagen oder Waldbrände in unserer Region gab. Dennoch wurden insgesamt 3.811 einsatzbedingte Stunden abgeleistet. Im Anschluss zählte er markante Einsätze auf und beschrieb diese anhand einiger Einsatzbilder. Weiterhin berichtete er vom Stadtgeräteprüftag sowie dem ersten gemeinsamen Grillabend der Feuerwehr der Stadt Mittenwalde und hob die Öffentlichkeitsarbeiter der Wehren und ihre Bedeutung für das Dorf- und Stadtleben hervor.
Nun war es Zeit für die Grußworte. Als Erster hatte der Bürgermeister der Stadt Mittenwalde, Dirk K., das Wort. Er hob die Bedeutung der Feuerwehren für die Stadt Mittenwalde hervor und musste jedoch auch auf die schwierige Haushaltslage hinweisen. Er warnte, dass auch bei der Feuerwehr gespart werden muss, merkte aber sogleich an, dass dennoch in die Sicherheit der Stadt investiert wird. Als Beispiel führte er die beiden geplanten neuen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Mittenwalde und Telz auf. Ihm folgte der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Jan P., welcher versicherte, dass das Ziel eine zukunftsfähige und schlagkräftige Feuerwehr sei. Als Nächstes war der Vertreter des Ordnungsausschusses, Peter K., an der Reihe. Er führte an, dass ihn die Feuerwehr schon immer beeindruckt hat und dass er jetzt, da er in Mittenwalde wohnt, die Feuerwehr noch mehr als Bestandteil der Stadt wahrnimmt und die Vielzahl der Einsätze mitbekommt. Abschließend bedankte er sich bei den Einsatzkräften im Namen des Ordnungsausschusses.
Der stellv. Kreisbrandmeister Thomas L. berichtete davon, dass der Landkreis Feuerwehrfahrzeuge und -technik beschafft hat, um die neu erarbeiteten Katastrophenschutzkonzepte mit Leben füllen zu können. Hinsichtlich der geplanten Sparmaßnahmen appellierte er, dass das gute Niveau der Feuerwehren der Stadt Mittenwalde dennoch zumindest gehalten werden muss. Abschließend hob er die Wichtigkeit der Führungsunterstützungsgruppen hervor und wünschte allen, dass sie immer gut von den Einsätzen nach Hause kommen. Zu guter Letzt war der stellv. Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Alexander R., an der Reihe. Er übermittelte die Grüße des Vorsitzenden und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement. Zusätzlich warb er für die Verbandsarbeit, informierte über die anstehenden Neuwahlen im Verband und hob hervor, dass der Verband für die und von den Mitgliedern lebt.
Als letzter Punkt der Tagesordnung wurden wie üblich zahlreiche Medaillen für treue Dienste in mehreren Stufen verliehen und einzelne Mitglieder der verschiedenen Wehren für besondere Leistungen ausgezeichnet. Die üblichen Beförderungen fielen in diesem Jahr jedoch aus. Dafür erfolgte aufgrund der 2024 geänderten Tätigkeitsverordnung Freiwillige Feuerwehr (TVFF) eine Anpassung der Dienstgrade. Hierdurch wurde bei insgesamt 156 Kameradinnen und Kameraden der Dienstgrad an die neue TVFF angepasst. Um das anschließende gemeinsame Essen jedoch nicht unnötig herauszuzögern, wurden die neuen Dienstgrade kurz erklärt und die neuen Dienstgradabzeichen sowie die dazugehörigen Urkunden an die einzelnen Ortswehrführungen ausgegeben. Durch diese werden sie anschließend in Ruhe an die zahlreichen Mitglieder übergeben.
An dem in der Zwischenzeit aufgebauten reichhaltigen Buffet konnte sich anschließend jeder bedienen und mit dem einen oder anderen Getränk frisch gestärkt untereinander austauschen. Insgesamt war es wie üblich eine sehr schöne Veranstaltung und Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und gleichzeitig den Zusammenhalt unter den Wehren der Stadt Mittenwalde zu intensivieren.
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